Sonntag, Juni 11, 2006, 12:15
- Spieltechnik
Muss man beim Putten den Ball fixieren? Ist dies tatsächlich die einzig richtige Art zu putten?
+
In einem Versuch wurden zwei Gruppen zu je 20 Golfern gebildet. Die Zusammenstellung erfolgte nach einem kleinen Auswahltest. Beide Gruppen waren danach in etwas beim Putten gleich gut und konstant.
+
Gruppe 1, die Klassiker:
Beim Putten sollten diese wie gewohnt das Green lesen, danach den Ball fixieren und putten.
+
Gruppe 2, die Versuchskaninchen:
Vorbereitung wie gehabt, jedoch wird vor und bei dem Schwung ausschliesslich das Loch fixiert (der Ball also nach dem Setup "blind" gespielt)
+
Die Aufgabe:
je Spieler 9 Putts aus jeweils 10 und 15 Meter Entfernung
+
Das Ergebnis:
im Schnitt lagen die "Klassiker" 95 cm vom Loch entfernt, die "Versuchskaninchen" dagegen nur 70 cm. Das entspricht einer Verbesserung von 24%!
+
Empfehlung:
Einfach mal probieren.
Mittwoch, Mai 24, 2006, 09:31
- Spieltechnik
Dichtung und Wahrheit sind bei keinem anderen Schläger so facettenreich wie beim Driver. Nicht allein bei den Wunderweiten am Stammtisch und in der Werbung, sondern auch bei der Wahl des richtigen Lofts und der Schaftlänge. Hier schlagen pauschale Empfehlungen dem Fass den sprichwörtlichen Boden heraus. Deshalb ein kleiner Leitfaden für die richtige Wahl:
+
der Loft
Vorurteil: Damen und Senioren sollen 12° spielen, Sportler 9° und wer nichts davon ist am besten 10,5° ... damit haben Sie Pauschalität aber keine Lösung.
Der richtige Loft ermöglicht für den Spieler eine lang tragende und wieder sanft abfallende Flugbahn mit anschliessend gutem Roll. Ist der Loft zu steil (z.B. 9°) erhält der Ball zu wenig Spin und fliegt dadurch zu kurz oder sehr nervös/unruhig. Ist der Loft zu flach (z.B. 12°) erhält der Ball zu viel Spin, startet optimal, kann im Extremfall gegen Ende der Flugbahn nochmals nach oben ziehen, fällt aber dann steil ab und bleibt fast ohne Roll liegen.
+
Welcher Loft nun richtig ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Man kann sowohl einen 7° steill in Richtung Himmel schlagen als auch einen 12° Driver flach über den Boden jagen. Der individuelle Schwung und die Position des Balles haben hier das Sagen.
+
die Schaftlänge
Je länger der Schaft desto weiter der Drive. Diese Aussage stimmt zunächst. 25 mm mehr Schaftlänge versprechen rund 7 Meter mehr Drivelänge ... sofern der Schwung mitmacht. Und dies ist der springende Punkt. Sobald Ihre Kraft ans Limit kommt, müssen Sie an einem zu langen Schaft für eine optimale Beschleunigung zerren ... das Ende jeder Schlaglänge und Genauigkeit. Sofern Sie Ihre Fitness gezielt stärken und insgesamt viel spielen, ist also ein langer Schaft OK. Sind Sie dagegen trainingsfaul und eher spartanisch auf dem Golfplatz, sollten Sie einen kürzeren Schaft wählen (und dadurch mehr Weite und Sicherheit).
Mittwoch, Mai 24, 2006, 09:14
- Allgemein
Kundenanfrage:
Ich habe vor kurzem mit dem Golfspielen begonnen. Ich bin absoluter Anfänger, möchte aber gerne das Golfspielen - soweit es mir die Zeit erlaubt - regelmäßig betreiben und auch gerne die PE erlangen. Mich interessiert, ob es sinnvoll ist, sich bereits zu Beginn gute Schläger zuzulegen. Wenn dem so ist, könnte man zu Beginn auch einzelne Schläger kaufen und diese nach und nach ergänzen, oder ist ein kompletter Satz die bessere Alternative. Letzteres ist natürlich auch eine Kostenfrage.
+
Antwort:
Je besser die Schläger sind, desto schneller und einfacher werden Sie lernen. Sie werden zwar oft das Gegenteil (auch von Pros) zu hören bekommen, unsere Aussage stützt sich allerdings auf die Erfahrung von vielen tausend Kunden und nicht auf landläufige Meinungen.
+
Mit Einzelschlägern kann man auch sehr gut anfangen, im Prinzip bereits mit einem guten Schläger. Nachteil ist das stückweise ergänzen, da die Schläger dann nicht mehr perfekt aufeinander abgestimmt werden können. Auch dieser Punkt wird oft bestritten, es ist aber eine herstellungsbedingte Tatsache, dass ein am Stück gefertigter Schlägersatz besser ist als in Masse produzierte Einzelschläger (die dann später zusammensortiert werden). Aus diesem Grund haben wir das Modell Prowinn VDC Sportster entwickelt, das aus 3 Golfschlägern besteht. Dadurch ist es im Preis sehr günstig und ohne Kompromisse in Sachen Spielqualität.
Mittwoch, Mai 10, 2006, 11:24
- Schlägerbau
Betreff: Fullset 2006
+
Guten Tag,
wovon unterscheidet sich Ihr „Fullset 2006“ zu den anderen Billigangeboten bei z.B. ebay.de?
Es werden meistens irgendwelche UVP in Höhe von 800€ angegeben.
Vielleicht könnten Sie mir das noch ein wenig darstellen.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
J.C.K
+
+
Hallo und danke für die Anfrage.
Für eine detaillierte Beschreibung der Unterschiede müssen Sie wohl oder übel unsere komplette Website studieren. Es sind viele Haupt- und Detailmerkmale. In Kurzform auf den Punkt gebracht sind es:
+
1. Fertigungsgenauigkeit
2. verwendete Materialien
+
Beides Faktoren, die die Spieleigenschaften wesentlich beeinflussen. Leider ist es in der Branche üblich, bei den Materialien Phantasienamen zu kreieren oder ganz einfach zu lügen, also beispielsweise Zink als Edelstahl zu verkaufen. Somit sind wir bei den Unterschieden in Sachen Unternehmen:
+
3. wenn wir Edelstahl sagen, dann garantieren wir dies auch
4. wir fertigen und reparieren tatsächlich selbst (und kennen keinen anderen, der dies ebenso tut)
5. bei uns werden Sie auch nach dem Kauf betreut
6. wir helfen auch weiter, wenn nichts zu verdienen ist
7. wir stellen unsere Qualität transparent dar
+
Mit freundlichem Gruss
----------------------------------------
Marken-Golf.de
Muehlenweg 6
D-83339 Chieming
Mike Klais
Sonntag, Mai 07, 2006, 17:02
- Allgemein
Herr J. aus H. schreibt:
"Bis heute Abend auf der Range dachte ich immer:
"Die Eisen spielen sich absolut genial, das können die neuen Hölzer nicht toppen!"
Stimmt - ich habe keinen einzigen Ball getoppt ... ;-)
Die drei Hölzer sind unglaublich gut, absolut einfach zu spielen, vom Tee und vom Fairway. Sie haben nicht zu viel versprochen, auf Ihrer Website. Ich bin schwer begeistert."
+
Eisensatz: Prowinn VDC Bi-Matrix
Hölzersatz: Burn-Sole II Bi-Matrix
+
Wir sagen DANKE und verbessern uns weiter. Garantiert.
Sonntag, Mai 07, 2006, 16:59
- Allgemein
Nach der golferischen Ausstattung einer Tatort-Produktion (Der doppelte Lot) folgte dieser Tage eine neue Filmproduktion: Soko Kitzbühl setzt auf unser Golf-Equipment.
Im Musikbusiness forderte zuletzt RTL für den DSDS-Sieger Alexander eine Golfausrüstung für ein Photoshooting an und last but not least hängen demnächst in der Kieler Kunsthalle ein paar Golfschläger unserer Ballermann-Produktion.
Sonntag, Mai 07, 2006, 16:55
- Allgemein
Wir haben an verschiedenen Stellen schon über den Stellenwert des Lie-Winkels beim Golfschläger geschrieben. Im Normalfall ist es nicht ratsam, bei einem Hcp. im zweistelligen Bereich hier Änderungen vorzunehmen, den erstens ändert sich die Ansprechhaltung in der Lernphase mehrmals und zweitens wird sonst allzuleicht der Schläger an eine grundlegend falsche Haltung angepasst und angepasst und angepasst ....
+
Es gibt aber auch Fälle, wo eine Anpassung Sinn macht. Wie geht man hier vor? Ganz einfach: Zunächst klebt man ein helles Papierklebeband auf die Schlägersohle (man spielt sich davor warm und locker!) und schlägt dann einen Ball von einem harten Untergrund (z.B. Kunststoffplatte). Danach sollte man eine deutliche Markierung sehen, wo die Schlägersohle den Boden berührt hat. Diese Prozedur muss man bei herkömmlichen Golfschlägern bei allen Schlägern eines Satzes machen, da hier die Schäfte die Lie-Winkel unterschiedlich beeinflussen plus event. Fertigungstoleranzen ihren negativen Beitrag leisten. Bei Präzisions-Golfschlägern genügt die Überprüfung eines einzelnen Schlägers.
+
Weicht die produzierte Markierung auf der Schlägersohle von der Mitte ab, dann kann man korrigieren. Pro 6 mm Abweichung muss der Lie um 1° geändert werden. Markierung Richtung Schlägerspitze, dann Lie up (steiler). Markierung Richtung Ferse des Schlägers, dann Lie down (flacher).
+
Den Lie kann man am Schlägerblatt direkt zurechtbiegen, was aber technische Grenzen hat. Man kann aber auch den Lie über die Schaftlänge beeinflussen:
12 mm mehr Schaftlänge = 1° up (steiler)
12 mm weniger Schaftlänge = 1° down (flacher)
+
Technisch ist dies wie gesagt biegenderweise begrenzt, da die Köpfe sonst brechen können. Bei grossen Änderungen wird deshalb sinnvollerweise eine Mischung aus beidem gemacht: biegen und Schaftlänge ändern. Grosse Änderungen gehören aber doppelt überprüft, denn diese sind nur äusserst selten nötig. Wenn Sie also die Empfehlung von plus 1 inch und 4° Lie-Änderung o.ä. erhalten, dann müssen Sie entweder 2,50 Meter gross sein oder Ihr Clubfitter hat wenig Erfahrung oder Sie sind ein Sonderfall.
+
Kurz noch zu den Auswirkungen eines tatsächlich falschen Lie-Winkels: Kurz und knapp sind dies entweder Pulls oder Pushes, diese aber immer schnurgerade. Sobald eine Kurve im Spiel ist (Draw, Fade, Slice, Hook), ist auch ein Schwungfehler im Spiel. Meistens zumindest, denn im Golf gibt es kein "immer" und keine allgemeingültige Regel. Sobald aber ein Schwungfehler da ist, sollten Sie alles andere tun, als diesen mit einer Lie-Anpassung zu übertünchen.
Mittwoch, April 26, 2006, 07:51
- Schlägerbau
Anfrage eines Kunden:
Ich bin 68, ca. 177 cm groß, Handicap 29,1 und habe Mitte 2001 mit Golf angefangen. So allmählich bekomme ich zunehmend Schwierigkeiten beim Abschlag mit dem Driver (450 ccm-Kopf, Länge 45 inch, Seniorschaft). Die Streuung wird größer, ich treffe den Ball häufiger ungenau, die Länge geht zurück.
Von einem namhaften deutschen Trainer habe ich kürzlich im Sender Premiere gehört:
Wer mit dem Driver nicht mindestens 170 m sicher schlägt, sollte besser auf das Holz 3, vielleicht sogar auf 5 ausweichen. Da ich selbst kein Holz 3 besitze, habe ich mir für eine komplette Runde einen Schläger geliehen. Inwischen habe ich zwei Runden mit dem Holz 3, Länge 42,5 inch gespielt.
Ergebnis: Die Abschläge vom Tee waren überwiegend besser als mit meinem Driver.
Wenn bei Holz 3 43 inch Standard ist, würde das bei mir 42,5 bedeuten. Welches Holz können Sie ausschließlich für Abschläge empfehlen? Meine
Vorstellung: Driver-ähnlich, viel Volumen, hoher Kopf.
Noch eine Frage: Macht es Ihrer Sicht Sinn, einen Großkopf-Driver mit 12 Grad Loft auf die Länge eines Holzes 3 zu kürzen? Oder, welche Kürzung wäre noch sinnvoll?
+
Antwort:
Hallo, die rechnerische Ideallänge für ein Holz 3 wäre 42,5 inch. In Ihrem Fall würde ich als 0,25 bis 0,5 inch davon abziehen.
+
Den Gedanken bzgl. grösseren Kopfes kann ich verstehen, aber ich würde trotzdem ein normales Kopfvolumen wählen. Mit einen grösseren Kopf werden Sie nicht so leicht daneben schlagen, aber wenn Weite und Präzision gewünscht werden, kommt man an mittigen Treffern nicht vorbei ... und Mitte treffen bedeutet, das Kopfvolumen ist egal.
+
Wenn mittige Treffer Probleme bereiten, dann muss man am Schwung ansetzen. Erstmal langsamer schwingen. Mit einem perfekten Holz 3 160 bis 180 Meter zu schlagen, benötigt in keinster Weise einen schnellen oder kraftvollen Schwung. Dies sollte man sich imer wieder klarmachen.
+
Nun Ihr Gedanke wegen einem gekürzten Driver: Loft und Schwungtempo sind voneiander abhängig. Je steiler der Loft, desto höher muss die Kopfgeschwindigkeit sein. Da die Körperbewegung des Spielers NICHT schneller werden soll, muss demzufolge die Schaftlänge erhöht werden (Umfangsgeschwindigkeit). Driver mit kurzem Schaft: hier fehlt dann der Ballflug. Mit etwas Übung kann man dann zwar einen extremen Ballroll generieren, der allerdings auf nassem Boden nichts mehr bringt.
+
Meine Empfehlung wäre demnach:
+
1. Longhitter var.15 Fairway-Hybride, Länge 42,5 inch, 398,00 EUR
2. Burn-Sole II Holz 3, Länge 42,75 inch, 119,00 / 154,00 EUR
3. Demoschläger Präzisions-Driver mit 14°, Länge 43 inch, gebraucht 200,00 EUR
Dienstag, April 25, 2006, 07:35
- Allgemein
Das deutsche Handicap im internationalen Vergleich:
+
Durchschnitt Deutschland: Hcp.32
Durchschnitt England: Hcp.12
Durchschnitt USA: Hcp.10
+
Werte gerundet. Mögliche Erklärungen für diesen krassen Unterschied:
in England und USA ist Golf ein Volkssport, bei uns ist es immer noch eine Nische.
+
in England und USA ist der präzise Stahlschaft vorherrschend, bei uns das für Herren ungeeignete Schaftmaterial Graphite (bezogen auf Eisensätze).
+
Clubfitting ist vor allem in den USA seit Jahren Standard, bei uns erst langsam im kommen und nicht so professionell (mehr kommerziell).
+
Spieler aus USA und England sind selbstbewusster und kaufen ihr Equipment nach Performance und nicht nach Markennamen, bei uns zählt ein bekannter Name noch mehr.
Dienstag, April 25, 2006, 07:28
- Schlägerbau
Hallo Herr Klais,
wie in kaum einer anderen Sportart werden im Golfsport Superlative eingesetzt, so dass es schon beinahe peinlich ist, dies ebenfalls tun zu müssen.
Wie Sie ja wissen, spiele ich nunmehr seit ca. 3 Wochen mit den neuen LONGHITTER-Präzisionsschlägern, die Sie mir auf den Leib geschneidert haben. Es ist einfach unglaublich: Die LONGHITTER-Schläger funktionieren wirklich!! So habe ich gestern, am 23.04.2006, bei der Jagd aufs Handicap im Golfclub Pfaffing mein HCP von -17,3 auf -14,6 verbessern können (45 Netto-Punkte!).
Selbst wenn ich einmal den Ball nicht richtig getroffen habe, war dies kein Problem. Die Fehlerverzeihbarkeit der Schläger ist außergewöhnlich. Erst jetzt verstehe (und fühle) ich genau, was es heisst, mit Präzisionsschlägern wie die Ihrer Longhitter-Marke spielen zu können: Überhaupt kein Vergleich zu der üblichen Stangenware. So freue ich mich auch schon wieder auf die noch kommenden Turniere; dann ist der Longest Drive fällig ;-)
Glückwunsch Herr Klais und Respekt vor diesen fantastischen Schlägern. Ich bin beeindruckt!
Herr E. aus G.
Donnerstag, März 30, 2006, 09:09
- Allgemein
Die Magazine bemühen sich, wieder neutrale Bewertungen für Golfschläger zu publizieren, nachdem bei einigen Redaktionen nicht getestet wurde, sondern lediglich die Vorgaben mancher Anzeigenkunden als "Test(-sieger)" abgedruckt wurden.
+
Die Lösung scheinen Schlagroboter zu sein: Neutral und unbestechlich. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Auch ein Schlagroboter muss eingestellt werden. Dies wäre OK, wenn es auch nur eine Art des Schwungs geben würde, aber dies ist nicht der Fall. So wurde bei eben diesen Robotertests inoffiziell festgestellt, dass, wenn man nur einen von einigen Parametern ändert, die ersten 30 Platzierung komplett neu gemischt werden.
+
Das heisst nicht anders: beim Test müssen sich die Techniker entscheiden, ob sie den Roboter auf "Tiger Woods" oder "Arnold Palmer" einstellen ... die Ergebnisse sind dann komplett anders. Auf den Punkt gebarcht: ein Robottest zeigt nur auf, dass ein bestimmter Schläger bei einem ganz bestimmten Schwung die Länge X erzeugt und bei einer anderen Schwungeinstellung weiter oder kürzer schlägt.
+
... und nebenbei bemerkt: für den Normalgolfer sind beide Beispiel-Einstellungen ohne Bedeutung. Der beste Tester für Sie bleiben deshalb Sie selbst. Ein Schläger, mit dem ein anderer weit, gerade oder präzise geschlagen hat, kann bei Ihnen kurz und krumm sein und umgekehrt.
Donnerstag, März 30, 2006, 08:49
- Schlägerbau
Golfschläger mit aufgesetzter Schlagfläche (bei den Eisen) waren bei der weltgrössten Messe für den Golfsport die Sensation. Die Vorteile liegen auf der Hand: extrem grosser Sweetspot, hoher Spielkomfort, einfachstes Handling. Im Prinzip sind diese Eisen eigentlich Hybride und - uns betreffend - "ein alter Hut": diese Konstruktion haben wir bereits vor 6 Jahren auf den Markt gebracht ...
+
Der Prowinn VDC ist eine Paradebeispiel für diese Technik. Unser meistverkauftes Eisen in der 6.Generation. Aber auch die Modelle von Longhitter profitieren von dieser Erfahrung, mit Schlagweiten, die deutlich über denen herkömmlicher Golfschläger liegen.
Donnerstag, März 30, 2006, 08:44
- Trends
Diese übergdicken Griffe sind sicher gewöhnungsbedürftig, bei vielen Spielern (unabhängig von der Handgrösse!) jedoch die Favoriten vom ersten Schwung an.
+
Probleme mit Handschmerzen werden gelindert, oft wird auch von einer starken Verbesserung der Spielpräzision und eine Erhöhung der Schlagweiten berichtet.
Donnerstag, März 30, 2006, 08:42
- Schlägerbau
Hier nur ein Beispiel, das stellvertretend für alle Spieler von Präzisions-Golfschlägern stehen soll:
+
Herr L. aus T. spielt seit einigen Jahren Golf. Das Hcp. ist bei 28 "festgefroren". Er entscheidet sich zum Saisonende für einen Präzisions-Golfschlägersatz aus unserem Hause. Innerhalb der letzten Turniere dieses Jahres verbessert er sich auf Hcp.20!
+
Kein Einzelfall, sondern eine uns oft berichtete Erfahrung.
Donnerstag, März 30, 2006, 08:38
- Allgemein
In Gesprächen mit Kunden stellen wir leider immer wieder fest, dass beim Schlägerkauf anfangs immer nur Preise miteinander verglichen werden. Dass dies nicht funktioniert, können wohl alle Spieler von Golfschlägern bestaätigen, die schlecht gefertigt sind.
+
Man kann davon ausgehen, dass alle Sets, die man regulär so bis 800,00 EUR kaufen kann, aus unserer Sicht sehr hohe Fertigungstoleranzen aufweisen. Das heisst nichts anderes, dass jeder Schläger sich anders verhält, also seinen individuellen "Fehler" produziert. Beim Anfänger kommen jetzt zum Schwungfehler noch Schlägerfehler, eine Kombination, die das Lernen extrem verzögert und den Spielspass deutlich dämpft.
+
Also: der vermeindliche Vorteil, Geld "gespart" zu haben, bezahlt man beim Golf schnell mit Frust bei jedem Schwung.
Dienstag, März 14, 2006, 09:58
- Spieltechnik
In vielen Lehrbüchern liest man, dass sowohl Hüfte als auch Schultern im Treffmoment parallel zur Ziellinie ausgerichtet sein sollen. Setup und Impact also deckungsgleich.
+
Die Realität sieht jedoch anders aus:
+
Hüfte bei Pros 32° offen
bei Amateuren 35°
+
Schultern bei Pros 25° offen
bei Amateuren 24°
+
Die Differenz zwischen Hüfte und Schultern ist im Treffmoment bei Pros also kleiner als bei Amateuren.
+
Die genannten Werte sind Mittelwerte und können stark variieren. Tendenz ist jedoch wie folgt:
schlechtere Spieler haben die Hüfte auch parallel zur Ziellinie, gute Spieler machen dies jedoch nie. Deren Hüften sind also immer offen.
+
Relevant für ein gutes Spiel ist anscheinend auch der Umstand, dass die Hüfte bis zum Treffmoment schneller als die Schultern drehen und die Schultern erst im Finish die Hüftrotation überholen.
Montag, März 06, 2006, 10:18
- Allgemein
3-SW bedeutet nichts anderes als Eisen 3 bis Sandwedge (SW). Dies beinhaltet dann immer auch ein PW (Pitchingwedge). Im Detail also:
Eisen 3 bis 9 = 7 Eisen
plus PW und SW = 2 Eisen
zusammen 9 Eisen.
+
Bei den Angaben 5-SW etc. ist es dann identisch, nur beginnt der Schlägersatz hier bei Eisen 5, es fehlen also Eisen 3 und 4
+
Bei Preisverleichen bitte immer aufpassen, was angegeben ist. Beliebt sind Angaben wie 5-PW, was nichts anderes heisst, dass der Golfschläger-Satz bei Eisen 5 anfängt, aber das Sandwedge fehlt (also nur bis PW). Dadurch wird der erste Preiseindruck geschönt.
Montag, März 06, 2006, 10:13
- Schlägerbau
Frage:
wenn ich z.B. beim Prowinn VDC einen Schlägersatz bestehend aus 5-SW mit Bi-Matrix wähle, kostet dieser 699,00 EUR
Der gleiche Satz aus Einzelschlägern zusammengestellt kostet allerdings nur 665,00 EUR
Warum ist dies so?
+
Antwort:
Einzelschläger sind zwar im Prinzip aufwendiger zu fertigen (gleiche Rüstzeit wie bei einem Schlägersatz), müssten demnach also sogar teurer sein, aber die kompletten Schlägersätze werden frequenzselektiert, was den Mehrpreis am Ende ausmacht. Hinweis: Frequenzselektierung bei einem Einzelschläger wäre unsinnig.
Montag, März 06, 2006, 09:37
- Schlägerbau
Die Frage:
Ich habe mit Interesse ihre Internetseite studiert und habe folgende Frage:
Weil ich mich bei meinen neuen P*** G* Schlägern nicht für Stahl oder Graphite entscheiden konnte,
habe ich die Schläger gleich in zweifacher Ausfuhrung gekauft, einen Satz mit Stahl- und einen mit Graphiteschäften.
Beide Sätze sind in R-Flex.
Problem: ich kann mich trotzdem nicht definitiv für einen der beiden entscheiden.
Meine Frage also: Wäre der Bi-Matrix Schaft die Lösung für mich? Welches sind die Eigenschaften dieses Schaftes? Und, last not least, kann ich einen meiner beiden Eisensätze bei ihnen auf die Bi-Matrix Schäfte umrüsten lassen? Bleiben die Schlägereigenschaften, wie Flex, Swingweight, Länge usw. erhalten (oder gar verbessert)?
+
Die Antwort:
es kommt darauf an, wie Sie den Stahlschaft bzw. Graphiteschaft empfinden.
In der Regel werden folgende Nachteile genannt:
Stahlschaft zu schwer
Stahlschaft zu körperbelastend
Graphiteschaft nicht kontrollierbar
und folgende Vorteile:
Stahlschaft gutes Schwunggefühl
Stahlschaft sehr präzise
Graphiteschaft einfach zu beschleunigen
Graphiteschaft gute Körperschonung
+
Der Bi-Matrix-Schaft gleicht ALLE genannten Nachteile aus und bietet zudem ALLE genannten Vorteile.
+
Eine Umrüstung ist bei 99% der herkömmlichen Golfschläger problemlos möglich. Flex, Schwunggewicht und Länge können nach Wunsch eingestellt werden. Lie-/Loft-Änderungen sind auch möglich, jedoch ohne Garantie auf Bruch.
Eine Verbesserung gegenüber industriell gefertigten Schlägern ergibt sich durch die steuerbare Fertigungs-Toleranz. Wählt man hier die höchste Stufe, dann ist die Verbesserung in der Regel enorm.
Donnerstag, März 02, 2006, 12:37
- Schlägerbau
Aufgrund vieler Anfragen:
+
das klassische Kopfgewicht eines Putters liegt in der Neuzeit bei 310 bis 330 gr.
+
der Referenz-Putter mit den grössten Erfolgen wiegt 350 gr.
+
die aktuellen MOI-Putter brechen mit alten Regeln und bringen 360 bis über 400 gr. auf die Waage
+
unsere aus dem Vollen gefrästen CNC-Putter <Made in Germany> wiegen exakt (wie gesagt, nur der Putterkopf):
+
Blade-Putter Edelstahl 375 gr.
Blade-Putter Kupfer 435 gr.
+
Longhitter Aluminium 352 gr.
+
Goliath 480 gr.
David 310 gr.
Dienstag, Februar 28, 2006, 16:55
- Spieltechnik
... wenn der Schaftflex viel zu weich oder viel zu hart ist?
+
Ein weicher oder zu weicher Schaft eines Golfschlägers verstärkt in der Regel Schwungfehler. Er reagiert sensibler in allen Bereichen. Aus dieser Not kann man aber auch eine Tugend machen: ein weicher Schaft ist ideal zum Lernen, da Schwungfehler schnell, deutlich und schonungslos aufgezeigt werden.
+
Ein zu harter Schaft fühlt sich im Schwung "tot" an, da das Tempo den Schaft nicht fordert, also ihm keine Vorspannung abringt. Demzufolge neigt der Spieler, weiter auszuholen. Den Aufschwung also zu überziehen, um so mehr Tempo und Kraft in den Schwung bringen zu können. Ein verständlicher Reflex, der allerdings alles andere als ein konstantes, präzises und souveränes Spiel ermöglicht.
Dienstag, Februar 28, 2006, 09:53
- Schlägerbau
Dies ist eine Besonderheit bei uns (bitte zuerst den Blog zu "frequenzselektierte Schäfte" lesen).
+
Bei hochwertigen Golfschlägern werden die Schäfte frequenzselektiert, also im Schwingungsverhalten aufeinander abgestimmt. Dazu gibt es entsprechende Messgerätschaften. Das Prozedere:
Der Schaft oder Schläger wird fix eingespannt, in Schwingung versetzt und die Anzahl der Schwingungen in CPM (cycles per minute) gemessen.
+
Diese CPM indizieren auch den Flex des Schaftes. Verändert kann diese Schwingung durch das Kopfgewicht und die Schaftlänge werden:
+/- 0,25 inch Schaftlänge = -/+ 2 CPM
+/- 2 gr. Kopfgewicht = -/+ 1 CPM
(10 CPM sind ein Flexsprung, also von R nach S oder umgekehrt etc.)
+
Schwachpunkt: die Flexbestimmung erfolgt nur in einer bestimmten Schwingungsrichtung des Schaftes, wogegen der Golfschlägerschaft im Schwung ja bekannterweise gedreht wird. Die Frequenz stimmt also bei herkömmlicher Bauweise nur an einem Punkt des Schwunges.
+
Bei unseren Präzisions-Golfschlägern und bei Longhitter wird deshalb die Frequenz des Schaftes rundum gemessen. Identische Schäfte (die also 360° das gleiche Schwingungsverghalten vorweisen) werden dann satzweise sortiert und für diese Golfschläger verwendet. Der absolute Kick im Spiel.
Dienstag, Februar 28, 2006, 09:41
- Schlägerbau
Wenn man sich mit Golf länger befasst, taucht irgendwann der Begriff Frequenz im Zusammenhang mit Golfschlägerschäften auf.
+
Jeder Schaft (auch gleichen Typs und gleicher Produktion) hat seine individuelle Frequenz, sprich Eigenschwingung. Bleibt diese Frequenz unberücksichtigt, hat jeder Schläger innerhalb eines Satzes ein anderes Spielverhalten.
+
Wie wunderbar ein Schlägersatz mit frequenzselektierten Schäften spielbar ist, kann JEDER bestätigen, der solch eine Satz gespielt hat.
+
Wie aufwendig die Frequenzselektion ist, zeigt die Tatsache, dass bei fast allen herkömmlichen Golfschlägern die Frequenz NICHT berücksichtigt wird. Der Fertigungsprozess würde sich immens verteuern.
+
Ganz findige Hersteller kennen das Problem und haben eine ganz "tolle" Lösung parat: gefertigt wird in herkömmlicher Massenabfertigung, nur der Schaft bekommt einen wohlklingenden Aufdruck nach Art von "frequency matched" oder "Frequenz-harmonisiert" und ähnliches. Pure Augenwischerei.
+
Im traditionellen Vertrieb sollten Sie bei Preisen für einen Eisensatz unter 800,00 EUR die Frequenzselektion kritisch hinterfragen, bei teureren Sätzes schadet es nicht, wenn Sie dies trotzdem tun.
+
Aufgrund unseres anderen Herstellungsprozesses und dem Direktvertrieb können wir bei Golfschlägern <Made in Germany> frequenzselektierte Schäfte bereits ab 299,00 EUR für den kompletten Schlägersatz bieten, z.B. das Modell 59er Prowinn.
Dienstag, Februar 28, 2006, 09:26
- Training
Zu unseren Power-Ringen hatte Herr L. folgende Fragen:
+
- wie funktionieren diese Ringe? Ihre Beschreibung mit einem "Schlüsselreiz" klingt zwar vielversprechend, aber nicht ausführlich?
[Mike Klais] der Effekt ist sehr schwer beschreibbar. Nüchtern betrachtet passiert folgendes: der Golfschlägergriff wird automatisch in die Finger verlagert (wo er hingehört) und der letzte bzw. die letzten beiden Finger können sich an der Erhebung des Power-Ringes abstützen, wodurch der Griffdruck (Angst, der Schläger könnte rutschen) sich automatisch lockert. Die Abstützung funktioniert sogar so gut, dass man den Griffdruck fast gegen Null reduzieren kann, ohne dass der Schläger aus der Hand rutscht (er würde sich nur verdrehen).
+
- warum ist die Ausführung für Hölzer unterschiedlich?
[Mike Klais] für Hölzer werden zwei Abstützungen eingesetzt, wodurch die Griffführung und der Relaxeffekt noch stärker ist. Erfahrungsgemäß werden gerade Hölzer zu stark "gequetscht".
+
- ist der Power-Trainer auch bei veränderten Schlägern anwendbar (Griffe sind ja dementsprechend dicker) ?
[Mike Klais] bis zu den üblichen Griffstärken (ca. Jumbo) ist es kein Problem. Unser FatBoy Griff kann damit nicht ausgestattet werden, allerdings ist es hier auch nicht notwendig.
Samstag, Februar 18, 2006, 08:43
- Allgemein
Sofern Ihr Schläger für Turniere zugelassen sein soll, sind folgende Schlägerlängen verbindlich:
+
minimale Schlägerlänge 18 inch (457,2 mm)
+
maximale Schlägerlänge 48 inch (1219,2 mm)
(Ausnahme: Putter dürfen länger sein)
+
Interessant ist die minimale Länge. Warum wird hier limitiert? Nun, ein kürzerer Schaft ermöglicht ein genaueres Spiel. Also ideal in der Annäherung und beim Putten, wenn die Schlagweiten kein Thema mehr sind.
+
Es hat früher sowohl Eisen als auch Putter mit 18 inch gegeben, auch waren diese sehr beliebt. Das Spiel damit sieht etwas eigen aus, vielleicht der Grund für das Aussterben.
Freitag, Februar 17, 2006, 14:50
- Schlägerbau
Die Standardlängen für Putter sind in Europa wie folgt:
Herren 34,5 bis 35 inch
Damen 33,5 bis 34 inch
+
Beide Werte sind jedoch zu lang! Hinweis: Wir liefern trotzdem entsprechend den üblichen Standardlängen (also 34 und 35 inch), da sonst zu viele "Reklamationen" kommen.
+
Warum zu lang?
Viele Golftrainer sind sich einig, dass die beste Puttstellung wie folgt ist:
1. Arme ab Schultern senkrecht und entspannt nach unten "baumeln" lassen
2. Augen direkt über dem Ball (siehe auch Putt-Trainig-Tipp)
Macht man beides, merkt man schnell, dass ein Standardputter zu lang ist. Greifen Sie nun Ihren Putter bequem aus dieser Stellung heraus, wird die Schaftlänge bei 30 bis 32 inch liegen.
+
Mit einem langen Schaft stehen Sie viel weiter vom Ball entfernt und sehen Sie die Ziellinie nur von der Seite. Beides ist für die meisten Spieler negativ.
+
Welche Schaftlänge sollen Sie nun spielen?
Probieren!
Sonntag, Februar 12, 2006, 09:33
- Allgemein
"Was erwarten Sie von einem Golfball?"
+
Diese Umfrage brachte folgendes Ergebnis:
mehr Distanz: 62%
mehr Ballgefühl: 22%
mehr Spin: 10%
niedriger Preis: 6%
+
"Distanz" ist also der Hauptwunsch, während realistisch betrachtet für das Handicap das "Ballgefühl" entscheident ist.
+
"Mehr Distanz" bei einem Golfball bedeutet in der Regel jedoch nur ein paar Meter. Bei Vergleichstests wird ein "Mehr" an 2-3 Metern bei einer effektiven Länge von rund 240 Metern bereits als sensationell beschrieben. Mal ehrlich: ist dieses Plus für den Durchschnittsgolfer von Bedeutung?
+
Richtig viel mehr Länge erhält man durch einen guten Schwung und ein ausgewogenes Equipment. Der Ball ist hier eher das I-Tüpfelchen. Ausser beim Ballgefühl rund ums Grün: hier hat der Ball mehr, aber auch nicht wesentlichen Einfluss ... zumindest beim Normalgolfer.
+
Übrigens: das nur 6% den Preis als wichtig erachten, ist ein Gerücht. Die Verkaufszahlen sprechen hier eine ganz andere Sprache ... Geiz scheint leider auch bei Golfern g**l zu sein. Zumindest in Sachen Golfball.
Dienstag, Februar 07, 2006, 09:47
- Spieltechnik
Über das korrekte Fitting haben wir an anderer Stelle schon viel geschrieben, interessant ist jedoch auch ein Punkt in Sachen Setup (Ansprechen des Balls): die Rumpfneigung.
+
Der Amateur neigt zu einer zu aufrechten Haltung und geht mehr in die Knie bzw. "senkt" einfach den Allerwertesten. Gut zu beobachten auf der Drivingrange.
+
Der Pro hat hier eine gänzlich andere Haltung, vor allem ist der Rumpf stärker nach vorne geneigt.
+
In Zahlen (Neigung des Rumpfes in Grad):
Handicaper 25 Mittelwert: 22°
Handicaper 15 Mittelwert: 28°
Handicaper 5 Mittelwert: 30°
Pro Mittelwert: 34°
+
Wenn auch die Werte innerhalb einer Gruppe schwanken (z.B. bei den Pros je nach Spieler und Schläger zwischen 25° und 46°) ist die Tendenz der Mittelwerte jedoch eindeutig.
+
Ein klassisches Fitting orientiert sich an der Idealhaltung (ab 30°), was auch erklärt, dass manche Anfänger einen korrekten Golfschläger anfangs als zu kurz oder im Lie als falsch empfinden. Ob nun die Golfausrüstung an die nachteilige Haltung (zu aufrecht) oder an die bewährte Haltung der guten Spieler angepasst wird, bleibt die Entscheidung des Kunden.
Dienstag, Februar 07, 2006, 09:35
- Schlägerbau
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
durch Zufall bin ich auf Ihrer Homepage "gelandet" und habe mit großem Interesse Ihre Beiträge dort gelesen.
Nun meine Frage:
Ich spiele derzeit einen Schlägersatz von T... und zwar das Modell R...
Können Sie an einigen dieser Schläger (SW bis Eisen 5) ein Fitting durchführen?
Speziell dachte ich an die genaue Ausrichtung des Schaftes?!
Antwort:
Hallo
ein Ausrichten der Schäfte kann man bei jedem Schläger machen, es beinhaltet jedoch immer eine Erneuerung des Schaftes, da die herkömmlichen Schäfte nach unseren Maßstäben eigentlich nie stimmen und nicht mehr wesentlich verbessert werden können.
+
Eine Ausrichtung gibt es in zwei Stufen:
1. Eindimensional gerichtet (üblicherweise als "frequenzselektiert" bezeichnet)
2. 360-Grad-gerichtet (gibt es nur bei uns)
+
Die zweite Stufe ist aus unserer Sicht mit Abstand die beste.
+
Da der Schläger für beide Stufen bereits komplett zerlegt werden muss, empfiehlt sich auch gleich eine Gewichtsoptimierung und eine Justierung von Loft und Lie.
+
Die komplette Arbeit inkl. Material liegt bei ca. 450,00 (Stahlschaft) bis 850,00 (Bi-Matrix-Schaft). Der genaue Preis ist abhängig von einer Begutachtung des Schlägersatzes.
+
Änderungen an Loft und Lie geschehen ohne Garantie bei Bruch, was aber im schlimmsten Fall günstig repariert werden kann.
+
Der Umbau bzw. der Umstieg auf ein Modell mit gerichteten Schäften ist immer empfehlenswert: das Handicap sinkt bzw. stabilisiert sich, Spielfreude und Selbstsicherheit steigen.
Montag, Januar 23, 2006, 11:32
- Allgemein
Herr Königs frägt:
"Liebe Markengolfer,
obwohl mich manches von Euren Argumenten überzeugt fällt mir doch auf, daß die jüngste Erwähnung in der Presse aus dem Jahre
2004 stammt. Ist einem der Beteiligten nichts Neues mehr eingefallen, seid Ihr unangreifbar oder gar uninteressant geworden?
Mit Neugier, A.K.
+
Marken-Golf antwortet:
"Hallo
danke für die aufmerksame Beobachtung. Hier mal etwas Licht ins Dunkel:
+
letzte Pressenotiz 2004: wir beobachten den Markt der Fachpresse nicht mehr, wissen deshalb auch nicht, wer was von uns schreibt, da der Inhaltswert einer käuflichen Redaktion für uns nicht interessant ist.
Die letzte Berichterstattung (ohne Bezahlung und ohne unser Zutun) ist übrigens vom Dezember 2005 (Mag. DRIVE). ... also doch nicht ganz in der Versenkung verschwunden ...
+
Unangreifbar: hoffentlich! Zumindest bauen wir alles selbst und wissen, was wir tun. Wer kann dies ausser uns noch behaupten?
+
Uninteressant: die Konkurrenz hackt ziemlich auf uns herum und anerkannte Golf-Gurus empfehlen uns (auch wenn diese mit anderen Unternehmen verstrickt sind). Beides Anzeichen, die nicht als schlecht zu bewerten sind ... oder?
Montag, Januar 23, 2006, 10:39
- Training
Der Putt-Trainer eignet sich für Teppichboden, Kunstrasen und echtes Grün.
Funktion: ersten Ball in die Loch-Vertiefung spielen, so, dass er dort hängen bleibt. Dann diesen mit einem zweiten Ball anspielen. Bei korrektem Treffer und Tempo laufen dann beide Bälle zum Spieler retour. Fehlschüsse laufen durch die schiefe Ebene ebenfalls retour.
+
Macht Spass und bietet ein sehr effektives Training, da neben der Ausrichtung vor allem das Tempo passen muss.
+
Bild ist vom Prototypen. Serie wird weiterhin aus Holz gefertigt. Preis ca. 59,00 bis 79,00 EUR. Fertigung ggf. in Behindertenwerkstätten.
+
Ihre Meinung dazu würde uns interessieren.
Sonntag, Januar 22, 2006, 16:35
- Training
Statt einen Golfball zu schlagen, wird im Training oft gegen einen speziellen Impact-Sack geschlagen. Der Traingseffekt, das Entwickeln und Verstärken einer geballten Energieentladung, ist seit langem bekannt und in guten Golfschulen ein Standardtraining.
+
Statt dem Erwerb eines solchen Sacks für rund 60,00 EUR kann man sich auch schnell selbst etwas basteln: ein alter Autoreifen, ein Kartoffelsack mit Lumpen ausgestopft etc. erfüllt den gleichen Zweck.
+
Dieses Training können Sie auch problemlos im eigenen Garten und sagor im Haus durchführen.
Sonntag, Januar 22, 2006, 16:29
- Training
Der Schlüüsel zu einem guten Putt ist die korrekte Ausrichtung der Augen zum Ball. Ideal ist es, wenn man mit den Augen genau senkrecht über dem Ball ist.
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Für eine perfekte Kontrolle und Ausrichtung nimmt man einfach eine normale CD, legt diese mit der verpiegelten Seite nach oben auf einen ebenen Boden und platziert den Ball in das mittige Loch der CD.
+
Sobald nun Ihre Augen in der Ansprechstellung korrekt über dem Golfball stehen, sehen Sie Ihr Spielgelbild in der CD ... 100% präzise auf das Ziel ausgerichtet.
+
Einfach, kostenlos, effektiv.
Donnerstag, Januar 12, 2006, 11:11
Dieser Schaft verbessert jeden Golfschläger und bewegt anscheinend auch die Gemüter. Vorweg: den Bi-Matrix-Schaft wie von uns beschrieben gibt es weltweit nur bei uns. Das Fertigungsverfahren gehört uns und damit sind wir schon bei der Unterscheidung zu anderen Bi-Matrix-Schäften und zu den Argumenten von Proshops:
+
Namhafte Hersteller haben ihr Glück mit einem verstärkten Schaft (=Bi-Matrix) versucht, jedoch konnte bislang anscheinend keine Konstruktion eine Langlebigkeit vorweisen, weshalb die Verbreitung gering war und meist schnell eingestellt wurde.
+
Unser Verfahren verwendet hier einen Trick, der Patent-fähig ist, aber aus Kostengründen (ein wasserdichtes Patent kostet min. 50.000 EUR) lieber als Firmengeheimnis gehütet wird. Im Ergebnis ist unser Bi-Matrix-Schaft nahezu unverwüstlich und er hat seine Stabilität bereits seit 7 Jahren bewiesen: kein einziger Defekt bei tausenden von Schäften.
+
Über die Vorteile dieses Schaftes berichten wir an anderer Stelle, hier lieber ein paar grandiose Argumente von Händlern, die keinen Zugriff auf unseren Schaft haben:
+
"Wenn der Schaft so gut ist, warum spielt ihn dann nicht jeder?"
Gegenfrage: warum fährt nicht jeder ein Formel 1 Auto, wenn schon die weltbesten Fahrer dies tun? Oder anders: was alle machen, muss nicht zwangsläufig besser sein.
Schön ist auch diese Fachmeinung:
"Bi-Matrix ist Schwachsinn, denn hier wird Metall mit Garphite verbunden. Wie soll das denn halten?"
Tja, wie soll das halten? Diese Frage muss sich JEDER Golfschläger mit Graphiteschaft stellen, denn der Schlägerkopf ist aus Metall und der Schaft aus Graphite. Würde diese Verbindung nicht möglich sein, dann hätten die Hersteller von Golfschlägern einige Millionen Reklamationen auf dem Tisch.
+
Fakt bleibt: Bi-Matrix ist nicht nur unsere Top-Empfehlung, sondern der Favorit von jedem, der ihn mal getestet hat.
Mittwoch, Januar 11, 2006, 10:17
- Allgemein
In jedem Fall ein kleiner Haufen, der die nötige Besessenheit in Sachen Golf besitzt. Ohne diese wäre Marken-Golf ein Handel, wie man es gewohnt ist: der Verkauf steht im Vordergrund, die Produkte werden nach Trend und Absatzzahlen ausgwählt.
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Bei Marken-Golf stehen diese Punkte jedoch ganz weit hinten. Weiterentwicklung, eigene Austestung und eigene Fertigung stehen im Vordergrund. Das Verlangen nach Perfektion ... bis wirklich alles passt.
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Hauptverantwortlich ist hier Mike Klais. Gelernter Rennmechaniker mit dem Fachgebiet Hochleistungsmotore. Tätig für die Werksteams von BMW (Tourenwagen) und Toyota (Rallye) zur damaligen Zeit. Aus dieser Zeit stammt auch der Drang nach genauer und präziser Arbeit.
+
Golfschläger und Rennmotore sind gar nicht so unterschiedlich. Material-Know-How, Berechnung, Fachkenntnis und eine solide Fertigung kommt beiden zugute, bzw. ist vielmehr die alleinig mögliche Basis für den Erfolg.
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Der Maschinenpark von Marken-Golf ist demzufolge einzigartig. Da weltweit der Schwerpunkt auf Masse statt auf Qualität ausgelegt ist, mussten nahezu alle Maschinen und Messeinrichtungen selbst entwickelt und gebaut bzw. modifiziert werden. Eine Fundgrube für jeden begeisterten Clubfitter, allerdings sind die Kernentwicklungen unter Verschluss.
+
Neben aller Präzision wurde und wird jedoch auch Wert auf eine intelligente, fast schon pragmatische Fertigung gelegt. Zwischenschritte vereinen und das Ergebnis denoch verbessern. So hat man bei Marken-Golf beispielsweise die Bestimmung der Schaftparameter (jeder Schaft wird hier einzeln gemessen!) zeitmäßig um fast 80% reduzieren können, bei einer erheblich höheren Messgenauigkeit. Tatbestände, die die Qualität steigern und die Kosten senken.
+
Gefertigt wird fast ausschliesslich in Deutschland. Produkte wie die neue Putterlinie werden sogar 100% in Deutschland hergestellt: gefräst und endveredelt "Made in Germany".
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Schweissen (Edelstahl, Titan, Aluminium), CNC-Fräsen, Drehen, Sandstrahlen, Polieren etc.: alles aus einer Hand.
Dienstag, Januar 10, 2006, 19:07
- Training
Wenn man den Golfvirus intus hat, möchte man weiterkommen. Irgendwann steht dann auch neues Trainingsgerät auf der Wunschliste. Wer hier sucht, wird schnell fündig. Und wenn man allen Versprechungen Glauben schenkt, verfällt man in einen Kaufrausch - garantiert. Aber dies ist auch schon das einzige, was garantiert ist.
Die meisten Sachen kann man sich sparen und wenn man trotzdem der Versuchung erliegt, dann landen diese Errungenschaften recht schnell in der Ecke oder im Müll.
+
Aber es gibt ein paar Dinge, die das Golftraining tatsächlich effektiver machen. Viele davon können improvisiert werden (z.B. Holztees in den Boden stecken für den Inside-Out-Drill), den Rest kann man leicht selbst herstellen (Putt-Trainer mit Rücklauffunktion) und nur ganz wenige lohnen, gekauft zu werden.
+
Eine Empfehlungsliste erhalten Sie kostenlos auf Anfrage.
Dienstag, Januar 10, 2006, 17:23
- Spieltechnik
Beim Putten gibt es drei Fehlerquellen:
Richtung der Schwungbahn
... diese muss gerade und auf der Ziellinie sein
+
Ausrichtung der Schlagfläche
... diese muss square zum Ziel sein
+
Tempo des Schwungs
... 1/3 ausholen, 2/3 durchschwingen gilt als Basis des Erfolgs
+
Schwungbahnfehler haben relativ wenig Einfluss auf einen missglückten Putt, eine "schiefgestellte" Schlagfläche des Putters produziert dagegen sehr deutliche Abweichungen. Das Tempo ist selbstredend und sollte so dosiert sein, dass der Ball beim Verfehlen des Lochs ca. 40 cm HINTER diesem zum Stehen kommt.
Dienstag, Januar 10, 2006, 17:16
- Allgemein
Das späte Schlagen (spätes Entwinkeln) ist das deutlichste Unterscheidungsmerkmal im Schwung von Pros und Amateuren:
Während kein Pro den Ball NICHT spät trifft, findet man fast keinen Amateur, der den Ball nicht zu früh trifft.
Dienstag, Januar 10, 2006, 17:12
- Spieltechnik
Interessante Studie: während sowohl bei normalen Spielern als auch bei Longest-Drive-Golfern die Schulterdrehung einheitlich knapp 90° beträgt, unterscheidet sich die Hüftdrehung drastisch:
Normalspieler 65°
Weitschläger 50°
In beiden Fällen wird die Lehrbuch-Vorgabe von 45° überschritten, wobei die Longdriver die Hüften stärker zurück halten.
Entscheident für einen weiten Schlag ist eine möglichst grosse Spreizung von Schulter- vs. Hüftdrehung = mehr Spannung.
Die genannten Werte sind Durchschnittswerte.
Dienstag, Januar 10, 2006, 16:26
- Allgemein
Insgesamt kann man sagen: bessere Golfer schwingen schneller als normale Spieler. Die Gesamtdauer des Schwungs ist also beim Pro kürzer als beim Amateur. Interessant ist jedoch, dass beide Klassen in etwa gleich schnell abschwingen. D.h. der Amateur "trödelt" beim Aufschwung und hetzt beim "Zuschlagen" während der Pro Auf- und Abschwung im Tempo harmonisch verbindet.Dienstag, Januar 10, 2006, 16:21
- Spieltechnik
Eine sehr gute Analysehilfe für den eigenen Schwung und dessen Fehler sind die Abnutzungen am Golfhandschuh (oder der Hand ... Hornhautbildung etc.) sowie am Schlägergriff. Ein bebilderter Vergleichsbogen, wo welche Abnutzung richtig oder falsch ist, kann kostenlos angefordert werden.Dienstag, Januar 10, 2006, 16:16
- Training
Der Griffdruck hat einen absolut direkten Einfluss auf die Spielstärke/Konstanz. Die meisten Golfer halten den Schläger zu fest (und zu tief in der Hand). Dagegen korrigiert der richtige Griffdruck in Verbindung mit einer korrekter Handhaltung fast alle Schlagweiten- und Schwung-Probleme von selbst.
Wer hier Probleme hat, dem sei der Power-Ring allerwärmstens ans Herz gelegt. Kostet nur ein paar Cent und wirkt nachhaltig wahre Wunder.
Dienstag, Januar 10, 2006, 16:11
- Trends
Der Golfball kann die Golfrunde beeinflussen, allerdings wird dieser Einfluss oft zu dramatisch dargestellt. Verbesserungen bzw. negative Einflüsse sind nur marginal feststellbar. Ausgenommen davon sind abgenutze Golfbälle (drastisch verringerte Flugweite, unstabiler Flug) sowie Golfbälle mit Unwucht (kommt öfters vor, als man annehmen möchte).
Golfbälle haben neben einem unterschiedlichen Aufbau und vor allem einer unterschiedlichen Ummantelung auch verschiedene Härten (Kompression).
+
Ein harter Ball sollte weiter fliegen, ein weicher nimmt mehr Spin an. Aber wie gesagt: die Unterschiede sind für den Normalspieler gering.
Beide Auswirkungen werden jedoch auch von der Art des Schwunges und vom Schwungtempo beeinflusst.
+
Die Frage "welcher Ball" wird oft gestellt. Pauschale Antwort: sofern Sie kein Single-Hcp. sind, kaufen Sie den Ball einfach nach Preis und Farbe. Was hilft Ihnen als Normalspieler ein 8-Euro-Ball, der 2,35 Meter weiter am Abschlag ist, wenn der nächste Schlag 20 Meter daneben geht?
Dienstag, Januar 10, 2006, 16:02
- Allgemein
Mittlere Schlagweiten von PGA-Tour-Spielern:
Driver 235 Meter
Holz 3 212 Meter
Eisen 3 185 Meter
Eisen 7 140 Meter
PW 100 Meter
+
zum Vergleich:
+
Holz 3 eines Hcp. 0 Amateurs:
185 Meter
+
Holz 3 eines Hcp. 15 Amateurs:
165 Meter
+
Holz 3 eines Hcp. 25 Amateurs:
150 Meter
+
jeweils carry (= reine Flugbahn) und ohne Golfer-Latein ;-)
Dienstag, Januar 10, 2006, 15:48
- Spieltechnik
Was eigentlich klar ist, ist für viele Spieler neu bzw. zumindest nicht bewusst: man schlägt zuerst den Ball und berührt danach den Boden (abgesehen von wenigen Sonderfällen, z.B. im Bunker). Nur so können Sie einen Backspin erzeugen und konstante Schlagweiten erzielen. Bis zum Eisen 7 geht dies noch relativ kontrolliert, spätestens bei den langen Eisen trennt sich allerdings superschnell die Spreu vom Weizen.
Entsprechend Ihren Fähigkeiten sollten Sie deshalb Nutzen vor Lehrbuch walten lassen. Also nicht gleich ein Eisen 3 als Prüfstein wählen, sondern kontrolliert mit den kürzeren Schlägern Sicherheit gewinnen.
Dienstag, Januar 10, 2006, 15:43
- Training
Die Spuren, die Sie beim Schlagen am Boden hinterlassen, sind mit Abstand das beste Mittel, Ihren Schwung zu analysieren.
Viele Schwungfehler werden pauschal bestimmt und ebenso pauschal behandelt. Doch allein der weitverbreitete Slice kann unterschiedlichste Ursachen haben, die jede für sich höchst unterschiedlich beseitigt werden muss.
Zurück zu den Spuren (Divots): Richtung und Anfang sollten Sie verstärkt beachten, immer im Abgleich mit dem entsprechenden Ballflug. Eine detaillierte Anleitung kann angefordert werden (kostenlos).
Dienstag, Januar 10, 2006, 15:35
- Training
Ein mittig getroffener Schläger (square und die Schwungbahn Richtung Ziel vorausgesetzt) ist und bleibt ein Garant für ein hervorragendes Golfspiel. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig Ihre Trefferzonen. Entweder durch Schlagflächen-Pads (die problemlos improvisiert werden können) oder z.B. durch markierte Bälle (etwas Filzstift auf den Ball im Treffbereich ergibt einen wunderschönen Abdruck auf dem Schlägerblatt). Schnell werden Sie ein persönliches Muster feststellen, welches Sie durch gezieltes Training in die Mitte der Schlagfläche verlagern können. Schläger mit Gewichtsschrauben bringen Sie hier leider vom rechten Pfad ab: Ihr Schwungfehler bleibt und die Massenverschiebung geht zu Lasten der Schlagweite.Dienstag, Januar 10, 2006, 15:28
- Allgemein
Auch wenn Kurse und Pros oft einen anderen Eindruck vermitteln: es gibt nicht den ultimativen Golfschwung. Zwar gibt es bei allen Weltklassespielern Überschneidungen in einzelnen Punkten, aber auch ebenso grosse Unterschiede.
Womit gleich ein zweiter wichtiger Punkt angesprochen wird: der Vergleich mit Weltklassespielern. Wer hier Bewegungsmuster kopieren möchte, muss sich auch über die sportliche Fitness dieser Spieler klar sein ... und über seine eigene.
Es bleibt: Tipps, Lehrfilme, Prostunden und Vorbilder etc. können nur Anregungen geben, Ihren persönlichen Schwung müssen Sie selbst finden. Und eben dieser Schwung wird sich an Ihren individuellen Möglichkeiten orientieren müssen.
Montag, Januar 09, 2006, 17:46
- Schlägerbau
MOI ist eine wiederentdeckte Gewichtsphilosophie, die im regelmäßigen Turnus als "neu" angeboten wird. Eine Alternative zum traditionellen Schwungewichts-System, welches (aus Spielersicht grundlos) die absolute Nr. darstellt. Beide Systeme haben ihre Befürworter, aber auch ihre Schwächen.
Während der Schlägerbau mit locker gehandhabtem Schwunggewicht im Prinzip nur der Industrie Vorteile bringt (minimale Kosten), stellt der Bau nach MOI den Clubfitter vor unlösbare Aufgaben. So haben sich in der Praxis mehr MOI-Näherungen als echte MOI-Lösungen durchgesetzt. Von uns untersuchte MOI-Schlägersätze wurden im Prinzip nur "schöngerechnet", was legitim ist, aber unterm Strich auch ohne grossen Nutzen.
Nach vielen Feldversuchen bleibt: ein Schlägersatz muss einfach nur korrekt gebaut werden, dann begeistert er konkurrenzlos. Doch diese handwerkliche Aufgabe hat es in sich:
die Rohware (Schlägerköpfe) ist zu ungenau ... und der Clubfitter verfügt nicht über die nötigen Maschinen, dies zu korrigieren
die Schäfte weisen zu grosse Schwankungen auf ... und der Clubfitter verfügt nicht über die notwendigen Messeinheiten bzw. eine vollständige Messung über die gängigen Frequenzstationen würde pro Schaftsatz mehrere Stunden dauern
Montag, Januar 09, 2006, 17:32
- Training
Es gibt viele Hilfsmittel, um den Golfschwung zu erlernen oder zu korrigieren. Nur wenige taugen allerdings etwas und völlig sinnlos wird jedes Trainingsgerät, wenn nicht VORHER klar ist, was mit dem Training erreicht werden soll.
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Stellen Sie für sich fest, ob es am Griff, an der Schwungbahn oder am Bewegungsablauf mangelt. Falls zum Beispiel die Schwungbahn: Auf- oder Abschwung? Setup oder Finish? etc.etc.
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Wenn Sie - wie 70% Ihrer Kollegen - unter einem zu festem Griffdruck leiden, dann hilft Ihnen weder ein Luftball, eine Abschlagmatte oder noch ein Trainingsgriff o.ä.
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Eine tabellarische Aufstellung, was für welches Training ideal ist, kann kostenlos angefordert werden. Darunter sind auch viele Sachen, die man selbst basteln kann ... es muss nicht immer teuer sein, um Wirkung zu haben.
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