Es gibt keine Wunderschläger ...
Wenn es im Golfspiel nicht voran geht, werden oft als Sofortmaßnahme Testberichte studiert und “selbstabschlagende” Golfschläger gesucht oder die eigene Ausrüstung zum Fachmann geschleppt. Hier wird meist festgestellt, dass Lie und Loft nicht stimmen und die Gerätschaft am besten gleich neue Schäfte benötigen würde, da diese ja schon ein paar Monate alt seien. Insofern wäre doch ein neuer und maßgeschneiderter Schlägersatz die bessere Lösung.
Wir möchten nun nicht auf den Einzelfall eingehen, Ihnen jedoch etwas die Hoffnung nehmen: es gibt keine Wunderschläger und auch ein 10x auf Sie angepasster Lie-Winkel macht aus einem zu steilen Out-to-In-Schwung keine Studie für ein Lehrvideo (zumindest nicht im positiven Sinn). Ebenso möchten wir neue Schäfte und noch neuere Schlägermodelle entzaubern: die wahren Perlen muss man anders suchen.
Ein schlechter Schwung bleibt ein schlechter Schwung, egal, welchen Schläger man schwingt.
Wir wären jedoch nicht so erfolgreich, wenn nicht auch die Golfausrüstung ihren Teil zu Ihrem Erfolg beitragen kann. Das Zauberwort heisst Gleichmässigkeit und Abstimmung. Wir stellen hier die ketzerische Behauptung auf, dass es zum Beispiel egal sei, ob der Schaftflex R, R-S oder A-R ist, wenn Sie aufgrund Ihres Schwungtempos R-Flex benötigten. Viel wichtiger ist das Erfordernis, dass alle Golfschläger eines Satzes den gleichen Flex haben, was bei der herkömmlichen Massenware alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist. Gleiches gilt für alle anderen physikalischen Werte eines Golfschlägers: Schwerpunkt, Balance, Gesamtgewicht, Winkelung etc. Diese müssen zueinander und im optimalsten Fall zu Ihnen passen.
Mit einem verstimmten Klavier kann kein Mensch das Klavierspiel erlernen. Ähnlich ist es bei der Golfausrüstung, die zweckgebunden aus mehreren “Instrumenten” besteht, die zueinander passen müssen.