Häufige Fragen zu Eisen
Frage: Ich würde gerne ein Eisen 7 von Prowinn mitnehmen und dort ausprobieren und bei Gefallen den Rest des Satzes nachbestellen. Mich schreckt aber die Aussage ab, dass bei Einzeleisenbestellung das Eisen anders sei als bei Satzbestellung. Warum den das? Wenn ich Ihnen meine Fittingmaße durchgebe können Sie mir doch ein Eisen 7 zuschicken, welches genau in den dann später zu bestellenden Satz passt, oder nicht?
Antwort: Das "anders" bezieht sich auf die Schaftselektion. Abmessungen, Schwunggewicht, Griff, Länge etc. stimmen immer überein. Da wir aber bei diesem Modell die Schäfte neutralisieren (ein spezielles Verfahren), hat man bei Einzelbestellung einen kleinen Nachteil. Diesen Nachteil kann man jedoch verhindern, wenn man beim Einzeleisen die Frequenz-Dokumentation mitbestellt. Dann ist bei der Ergänzung alles wie aus einem Guss.
Frage: mit grossem Interesse habe ich Ihre Website durchstöbert. In Ihrem Shop bieten Sie den Eisensatz "Longhitter Schlägersatz GTS Full" an. Besteht die Möglichkeit, aus diesem Satz auch ein einzelnes Eisen zu erwerben (mehr oder weniger zu Testzwecken)?
Antwort: Wir können Ihnen leihweise Testschläger zur Verfügung stellen, ggf. auch einen Schläger speziell für Sie zum Kauf anfertigen.
Frage: gibt es die LONGHITTER Golfschläger auch in einer Linkshand Version? Wenn nicht, sind diese geplant?
Antwort: Den Longhitter gibt es leider noch nicht in Linkshand. Geplant ja, Termin ist aber noch nicht fix. Alternativ können wir anbieten, vorhandene Schläger umzubauen oder aus unserem Sortiment die Linkshand-Modelle
in gleicher Weise wie Longhitter zu bauen (Präzisions-Golfschläger).
Frage: Besteht die Möglichkeit ein Eisen (z.B. 7) in Präzisionsausführung mit den unten angegebenen Maßen zu fertigen -gegen Bezahlung natürlich- und dann 2-3 Wochen zu spielen und dann, falls die Entscheidung dazu fällt, den Prazisionsschlägersatz zu kaufen, anzurechnen.
Antwort: Ein einzelner Präzisionsschläger macht eigentlich keinen Sinn. Das wäre das gleiche, wenn Sie ein Klavier möchten und zunächst mal zum Test einen einzelne Taste anfordern. Erst das Zusammenspiel offenbart die Stärke eines Präzisionssatzes. Deshalb bieten wir ja auch das erweiterte Rückgaberecht an (4 Wochen gespielt, 80% Erstattung) an.
Frage: Warum wird in Markenfabrikaten bei hoher Qualität immer von an einem Stück geschmiedeten Eisen geredet und bei ihnen lese ich nur über einen 2-teiligen Schlägerkopf. Wie muss ich mir die zwei Teile vorstellen und was bringt das Geschmiedete an einem Stück
Antwort: richtig geschmiedete Schläger gibt es nur ganz wenige am Markt. Die meisten Modell (auch im höchstwertigen Bereich) sind gegossen und teilweise überhämmert, was dann mit etwas Phantasie als "geschmiedet" bezeichnet wird. Bei manchen Anbietern ist ausserdem die Bezeichnung "geschmiedet" schlichtweg falsch. Jedoch kann Ihnen die Art des Materials eigentlich egal sein: zwischen geschmiedet und gegossen werden Sie keinen Unterschied feststellen.
Anders ist es bei der Bauform: Blades werden mehrheitlich geschmiedet, da man diesen Stahl besser an den Spieler anpassen kann (interessant ab Hcp. 5 und besser). Blades sind schwer zu spielen, erlauben aber die absolute Ballkontrolle. Deshalb spielen sehr gute Spieler meist Blades und da hier eben "geschmiedet" vorherrscht liegt die Versuchung nah, dem Normalspieler mit "geschmiedet" einen nicht existenten Qualitätsvorsprung einzureden. Aber dies ist so ähnlich wie im Rennsport: Slicks sind für einen Rennwagen auf trockener Strasse erstklassig, für einen normalen PKW Blödsinn. Da dies auch für den Laien einleuchtend ist, kommt kein Reifenhersteller auf die Idee, Profilreifen als Slicks zu bezeichnen.
Die zweiteilige Bauform ermöglicht eine leicht federnde Schlagfläche, wodurch so ein Eisen konstruktiv sich dem Holz nähert, also zum Hybrid wird. Ergebnis ist mehr Weite auch bei Offcenter-Treffern und mehr Dämpfung, also Körperschonung.
Frage: Was bringt mir der relativ teure Präzisionszusatz, wenn sie für den normalen Satz schon unter 1 g Toleranz versprechen. Ist das wirklich noch ausschlaggebend, vor allem für Handicap größer 18-Spieler.
Antwort: in Sachen Gewicht und Winkelung in diesem Fall nichts mehr, beim Präzisions-Satz sind "lediglich" die Schäfte besser, d.h. 360° zueinander abgestimmt. Beim "normalen" Satz sind die Schäfte "nur" neutralisiert und frequenzselektiert in einer Ebene. Da Sie jedoch im Schwung den Schläger drehen, ist es von Vorteil, wenn die Schäfte in jeder Stellung gleiche Eigenschaften haben, was eben nur bei den Präzisions-Giolfschlägern der Fall ist. Wir recherchieren ständig bei anderen Herstellern und messen auch möglichst viele Fremdsätze nach. Bislang sind wir anscheinend weltweit die einzigen, die so einen Aufwand in Serie betreiben. Dies soll nicht heissen, dass diese Abstimmung ein Unsinn ist, sie erschwert jedoch die Herstellung ungemein und schliesst eine Massenfertigung gänzlich aus, was die Sache für grosse Stückzahlen total uninteressant macht.