Welches Material für wen?
Ein Golfschläger besteht aus 3 Hauptkomponenten: Griff, Schaft, Schlägerkopf. Was für wen optimal ist, lesen Sie hier:
Schlägerkopf: dieser sollte immer aus Edelstahl sein. Egal ob Anfänger, Profi, Männlein oder Weiblein. Oft wird für Einsteiger eine verchromte Zinklegierung verwendet, die denkbar ungünstig ist (schlechte Haltbarkeit, kein Spielgefühl, verbiegt sich, Bruchgefahr etc.)
Schaftmaterial: Graphite scheint in aller Munde, doch ist dieses Material nur für wenige Golfer empfehlenswert.
Stahlschaft
ideal für Herren. Der beste Schaft, da mehr Schwunggefühl und konkurrenzlose Präzision im Spiel. Nicht empfehlenswert für Damen, Senioren, Kinder und Personen mit Gelenk-/Muskelproblemen, da stark körperbelastend
Graphiteschaft:
die erste Wahl für Damen, Senioren und Kinder. Qualitäten am Markt sind sehr unterschiedlich und damit schwierig zu bewerten. Sein Problem ist die Belastbarkeit, die bei Herren sehr schnell in einem Verlust des Spielgefühls und der Spielpräzision endet.
Bi-Matrix-Schaft:
die Krönung der Schaftvarianten. Im Prinzip ein edelstahlverstärkter Graphiteschaft, der die Vorteile aus beiden Welten (Graphite und Stahl) vereint.
Griff:
von Gummi bis Textil gibt es hier alles, doch eines ist allen gemein: passen muss der Griff. Gerade bei den Einsteigersets wird dieser wichtige Aspekt mehrheitlich verschwiegen, da kostenaufwendig. Passt allerdings der Griff nicht zu Ihren Händen, dann ist der Teufelskreis gestartet: eine schlechte Griffhaltung führt immer zu Längenverlusten, Problemen mit der Konstanz und oft auch zu körperlichen Beschwerden.
Als Griffmaterialien gibt es zumeist Gummi in zahlreichen Härten, Farben und Bezeichnungen. Etwas hochwertiger sind textilverstärkte Gummigriffe (weniger Torsion, bessere Nässeeigenschaften). Das beste liefert allerdings die Natur: echte Ledergriffe. Unerreicht in der Schockdämpfung, im "Grip" bei Regen und Schweiss und last but not least in der Haltbarkeit: im Schnitt überlebt ein echter Ledergriff sechs seiner Genossen aus Gummi.