Schläger - Tuning
Egal ob neu oder gebraucht, in den meisten Golfschlägern steckt mehr Leistung drin - man muss sie nur freilegen.
Schläger-Tuning ist sicher nichts für jeden und vor allem die hohen “Handicapler” werden manchen Effekt vergeblich suchen, kämpfen Sie doch noch mit ganz anderen Problemen als dem Feedback, dem Backspin und der Präzision an sich.
Korrektur von Fertigungs-Toleranzen
“Die Fertigungs-Toleranz der Branche ist lächerlich” sagte einmal der Vertriebschef einer grossen Marke, der selbstverständlich anonym bleiben möchte. Loft, Lie, Gewichte, Flex etc. stimmen nur selten - meist gar nicht - egal was auf dem Schläger steht. Die Überarbeitung / Korrektur ist deshalb die erste Stufe zu mehr Spielpräzision.
Die wichtigsten Arbeiten:
- Schwunggewicht egalisieren
- Loft einstellen
- Lie anpassen
- Schaft-Flex nachmessen
- Schäfte frequenzselektieren
- Griffe anpassen
- Schlägerlänge
Daneben können selbstverständlich auch Teile getauscht werden:
- bessere Schäfte
- bessere Griffe
Alle diese Arbeiten und noch mehr führen wir in der eigenen Werkstatt aus.
Lie und Loft im Detail
Mit dem Lie-Winkel und dem Loft läßt sich ein Schlägersatz sehr individuell anpassen. Wenn Sie zum Beispiel nach einiger Spielzeit feststellen, dass Sie mit den langen Eisen zum Slice neigen, die mittleren Eisen in der Schlagweite zu kurz sind (in Relation zu den anderen Schlägern) und mit den Wedges eine Tendenz zum Pull haben, dann lassen sich Ihre Schläger durch Loft- und Lie-Änderungen so einstellen, dass Ihr persönliches Schlagbild neutral wird.
Im genannten Fall würden wir bei den langen Eisen den Lie etwas steiler einstellen, den Loft der mittleren Eisen ebenfalls steiler halten und die Wedges dagegen im Lie abflachen.
Gleiche Feinjustierungen lassen sich auch in punkto Schwunggewicht durchführen. Immer gilt aber: Schläger-Tuning erst, wenn sich ein Schwungverhalten bei Ihnen gefestigt hat. Für den Anfänger wäre eine Schlägeranpassung dieser Art kontraproduktiv.