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Trainingshilfen für verzweifelte Golfer gibt es wie Sand am Meer, doch nur die wenigsten taugen etwas und viele Sachen sind überteuert, da sie sich problemlos improvisieren lassen.
Was ist nun sinnvoll?
Sie müssen zunächst klar feststellen, was Ihre Ziel sind. Wollen Sie einen Schwungfehler korrigieren, Ihre Muskulatur stärken oder den Schwung entwickeln.
Impact-Bag : gerade und weite Bälle
Den Impact-Bag kann man leicht selbst basteln (z.B. Kartoffelsack mit alten Fetzen ausgestopft) oder die elegante Variante mit Lederbesatz bei uns kaufen. Ziel des Trainings ist immer die korrekte Stellung von Schultern, Hüfte und Schlagblatt im Treffmoment sowie die Erhöhung der Schlagweite.
Man stellt den Impact-Bag vor sich auf den Boden, die Schlagfläche dorthin, wo sonst Ihr Ball liegt.
Ansprechen: Schultern, Hüfte parallel zur Schlagrichtung, Schlagblatt square.
Langsamer Rückschwung, Endpunktkontrolle und langsamer Abschwung. Im Prinzip müssen Sie jetzt wieder dastehen, wie beim Ansprechen, Ausnahme ist die Hüfte, diese darf oder soll sogar schon etwas geöffnet sein. Das ganze Prozedere können Sie auch etwas schneller machen, bei geeignetem material auch bis zum vollen Schwung, jedoch berücksichtigen Sie ein für Sie vertretbare Körperbelastung. Nicht übertreiben!
Der Impact-Bag ist ideal, um den Energietransfer auf den Ball punktgenau zu erfahren und zu üben.
Medizinball: die Richtung stimmt
Ein schwerer Ball in beide Hände genommen, Rückschwung wie beim Golfschwung, Abschwung und dann möglich gerade in Richtung Ziel (Fahne) werfen. Sie wqerden sehen, es geht gar nicht so leicht. Spätestens bei höherem Tempo verlieren die allermeisten doie Kontrolle und verziehen nach links, rechts oder unten. Nichts anderes passiert beim Golfschlag: sind Sie zu schnell, kippt die Kontrolle.
Trainingsschläger mit Trainingsgriff
Übung des richtigen Griffs - mit das wichtigste Element im Golfschwung. Ein perfekter Übungsgriff ist der von Leadbetter, da hier tatsächlich alle Finger beider Hände korrekt geführt werden ohne verkrampft zu sein. Am besten auf ein altes Eisen aufziehen lassen und regelmässig damit den Griff kontrollieren.
Power-Ringe: mehr Weite und Kontrolle
Ein falscher Griffdruck ist der “Garant” für kraftlose und unkontrollierte Schläge. Satt der Power-Ringe können Sie auch ein Tee zwischen Handballen und Griff der linken Hand klemmen. Bleibt das Tee beim Ausholen an Ort und Stelle, dann ist alles perfekt. Fällt es im oberen Wendepunkt heraus, haben Sie dringenden Nachholbedarf in sachen Griff.
Schwere Trainingsschläger: mehr Muskeln an der richtigen Stelle
Schläger mit Übergewicht gibt es in allen Sportarten, sie dienen dazu, die Muskeln an den für die jeweilige Sportart korrekten Stellen zu stärken. Dies gilt auch beim Golfen.Satt eines Heavy Hitters (siehe Shop) können Sie auch mit zwei Golfschlägern schwingen, einen alten Golfschläger beschweren (Schaft und/oder Kopf mit Sand füllen oder mit Bleigewichten bekleben etc.) oder eine einfache Eisenstange als Trainingsgerät verwenden. Es gilt nicht, damit Bälle zu schlagen, sondern den Schwung mal langsam und mal schnell auszuführen ... aber immer auf eine korrekte Bewegung achten.
Spieglein, Spieglein an der Abschlaghütte
Die Schwungebene ist das A und O des Golfschwungs. Fehler an dieser Ebene sind weder selten noch harmlos, doch die Selbst-Kontrolle ist schwer, da unser Gefühl den Schläger meist anders vermutet als er tatsächlich ist. Eine Kontrolle ist möglich durch:
- zweite Person (Direktkontrolle)
- Spiegel (Direktkontrolle)
- Videoaufnahmen (Kontrolle danach)
- Webcam und Monitor (Direktkontrolle)
Trainingsgbälle: je leichter desto perfekt
Lochbälle mit verminderter Flugweite für den Garten sind bekannt, doch nur bedingt geeignet, da sie wenig bis keinen Spin annehmen und damit Schwungfehler kaschieren. Gleiches gilt für Gummibälle, die auch mehr für Events konzipiert sind, bei denen Sach- und Personenschutz vorrang haben. Ideal fürs heimische Training sind dagegen Schaumstoffbälle, da diese extrem kurze Flugweiten habe, jedoch den Spin annehmen, Slice, Hook etc. also aufzeigen. Sachbeschädigung ist fast ausgeschlossen, weshalb diese Bälle auch im Wohnzimmer ein anständiges Training ermöglichen.
Weiter Tipps folgen bzw. können Sie der Rubrik “Indoortraining” entnehmen.
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