Der individuelle Golfschläger: führen alle Wege zum Ziel?

Fitting 2.0: Standard war gestern

Dass angepasste Golfschläger den Spieler unterstützen können, ist mittlerweile bekannt. Hat ja auch lange genug gedauert. Die Branche hat sich Jahrzehnte dagegen gewehrt, da die Anpassung, vor allem früher logistisch recht aufwändig war und demzufolge nur guten oder nachfragenden Kunden vorbehalten blieb.

Dabei ist es doch eigentlich logisch: warum soll bei einer der koordinativ schwierigsten Bewegungen im Sport das Equipment nebensächlich sein? Zumal mit dem Golfschläger ein im Verhältnis winziger Golfball bei maximalen Tempo im richtigen Winkel getroffen werden muss.

Fitting, also die Anpassung der Golfschläger an den Spieler, wird aber auch als Werbeargument missbraucht. Also nicht wundern, wenn zufällig genau der passende Golfschläger für Sie auf Lager ist.

Klartext: lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen.

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Die sinnvolle Golfausrüstung: so viele Golfschläger sind genug

Mehr Golfschläger = besseres Golfspiel?

Gerade der Anfänger wird mit Komplettsets, die aus 14 Golfschlägern bestehen, immer wieder umworben. Spricht man dagegen mit routinierten Golfern, sieht die Praxis anders aus: in der Regel werden 5 bis 7 Golfschläger ständig genutzt und der Rest nur in ganz speziellen Fällen. Es lohnt sich also, von Anfang an die Golfausrüstung individuell zu betrachten.

Was benötigt man nun für welche Situation?

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Driver (Golfschläger) von innen

Der größte und längste Golfschläger, der Driver, ist auch zugleich der leichteste

Wer das erste Mal einen Driver in den Händen hält, ist über das Gewicht erstaunt: dieser massige Schlägerkopf ist federleicht. Je nach Konstruktion und Material wiegt so ein Driverkopf 180 bis max. 200 gr. Der Gewichtsunterschied klingt nicht nach viel, doch aufgrund des Tempos und der Schaftlänge sind bereits wenige Gramm sehr deutlich zu spüren. Dabei ist leicht nicht automatisch besser als schwer. Ein hektischer Schwung profitiert von mehr Gewicht, ein sportlicher Spieler mit sauberer Bewegung kann dagegen den leichten Driver schneller beschleunigen. Weiterlesen

Nachmachen oder wahrnehmen?

Imitieren ist das Gegenteil von Lernen

Rein intuitiv lässt sich der Golfschwung nur schwer lernen, deshalb muss eine Basis geschaffen werden. Eine Mischung aus Erklärung und Physik. Doch darf die Vorgabe das eigene Entdecken nicht ersetzen. “Malen nach Zahlen” wäre ein passender Vergleich: wer solch strikte Anweisungen erhält und befolgt, wird wohl kein guter Maler werden. Ähnlich ist es beim Golfschwung: zu viele Golfer folgen einer Vorgabe ohne zu verstehen, warum, wieso und weshalb. Der Körper verrenkt sich, der Geist will mehr als die Muskeln bzw. die Koordination können und das Ergebnis enttäuscht immer wieder. Aber der nächste Schlag wird besser … Hoffnung … wer kennt das nicht. Weiterlesen

Mehr Schlagweite, weniger Slice

Jeder Slice kostet Schlagweite

Der Slice ist einer der häufigsten Schwungfehler im Golfsport. Beim Rechtshänder ist dies eine ungewollte Rechtskurve, die den Ball vom Ziel wegdrehen lässt. Hauptursache ist eine Schwungbahn von aussen nach innen. Grundlage dafür ist eine zu dominante Bewegung von Armen und Oberkörper, während die Hüfte zurückbleibt.

Ein große Rolle spielen dabei auch Griffhaltung und die Handgelenke. Die Verbindung zum Golfschläger (Hände) und die Beweglichkeit dieser Verbindung (Handgelenke) beinflussen sowohl Schaftebene, Schlägerkopfpfad als auch Lag. Alle drei sind Hauptfaktore für satte Treffer mit hohem Tempo in die richtige Richtung.

Weniger Slice = mehr Schlagweite

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