Die sinnvolle Golfausrüstung: so viele Golfschläger sind genug

Mehr Golfschläger = besseres Golfspiel?

Gerade der Anfänger wird mit Komplettsets, die aus 14 Golfschlägern bestehen, immer wieder umworben. Spricht man dagegen mit routinierten Golfern, sieht die Praxis anders aus: in der Regel werden 5 bis 7 Golfschläger ständig genutzt und der Rest nur in ganz speziellen Fällen. Es lohnt sich also, von Anfang an die Golfausrüstung individuell zu betrachten.

Was benötigt man nun für welche Situation?

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Driver (Golfschläger) von innen

Der größte und längste Golfschläger, der Driver, ist auch zugleich der leichteste

Wer das erste Mal einen Driver in den Händen hält, ist über das Gewicht erstaunt: dieser massige Schlägerkopf ist federleicht. Je nach Konstruktion und Material wiegt so ein Driverkopf 180 bis max. 200 gr. Der Gewichtsunterschied klingt nicht nach viel, doch aufgrund des Tempos und der Schaftlänge sind bereits wenige Gramm sehr deutlich zu spüren. Dabei ist leicht nicht automatisch besser als schwer. Ein hektischer Schwung profitiert von mehr Gewicht, ein sportlicher Spieler mit sauberer Bewegung kann dagegen den leichten Driver schneller beschleunigen. Weiterlesen

Nachmachen oder wahrnehmen?

Imitieren ist das Gegenteil von Lernen

Rein intuitiv lässt sich der Golfschwung nur schwer lernen, deshalb muss eine Basis geschaffen werden. Eine Mischung aus Erklärung und Physik. Doch darf die Vorgabe das eigene Entdecken nicht ersetzen. “Malen nach Zahlen” wäre ein passender Vergleich: wer solch strikte Anweisungen erhält und befolgt, wird wohl kein guter Maler werden. Ähnlich ist es beim Golfschwung: zu viele Golfer folgen einer Vorgabe ohne zu verstehen, warum, wieso und weshalb. Der Körper verrenkt sich, der Geist will mehr als die Muskeln bzw. die Koordination können und das Ergebnis enttäuscht immer wieder. Aber der nächste Schlag wird besser … Hoffnung … wer kennt das nicht. Weiterlesen

Mehr Schlagweite, weniger Slice

Jeder Slice kostet Schlagweite

Der Slice ist einer der häufigsten Schwungfehler im Golfsport. Beim Rechtshänder ist dies eine ungewollte Rechtskurve, die den Ball vom Ziel wegdrehen lässt. Hauptursache ist eine Schwungbahn von aussen nach innen. Grundlage dafür ist eine zu dominante Bewegung von Armen und Oberkörper, während die Hüfte zurückbleibt.

Ein große Rolle spielen dabei auch Griffhaltung und die Handgelenke. Die Verbindung zum Golfschläger (Hände) und die Beweglichkeit dieser Verbindung (Handgelenke) beinflussen sowohl Schaftebene, Schlägerkopfpfad als auch Lag. Alle drei sind Hauptfaktore für satte Treffer mit hohem Tempo in die richtige Richtung.

Weniger Slice = mehr Schlagweite

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Werterhalt: damit billig nicht teuer wird

HandwerkEine günstige Gelegenheit muss auch in ein paar Jahren noch ein Schnäppchen sein

Die Spielleistung eines Golfschlägers ist die eine Seite, aber was ist, wenn Sie einen Golfschläger verlieren oder ein Schaft bricht oder aus einem anderen Grund Ersatz her muss? Wie ist es, wenn Sie nach Jahren Ihr Lieblingsset erweitern wollen?

Es ist leider im Trend, dass die großen Marken das Design ständig ändern. Die Golfschläger werden dadurch nicht besser, nur anders. Damit bekommen Sie jedoch in den oben genannten Bedarfsfällen ein Problem: der Ersatz bzw. die Erweiterung ist nicht mehr möglich bzw. unterscheidet sich im Design deutlich. Der Werterhalt einer Golfausrüstung ist so nicht gegeben. Weiterlesen

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